Brandsicherheitswache beim Red Bull Air Race


Eine intensive Woche erlebten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kobenz, welche beim Air Race von Freitag 4. September bis Sonntag 6. September am Red Bull Ring in Spielberg im Einsatz standen.

Diese Woche wurde aber auch intensiv genutzt, um sich bei Übungen und Schulungen auf dieses Event vorzubereiten. Bei einer feuerwehrinternen Einsatzübung stand das Worst-Case-Scenario (Absturz eines Fluggerätes) im Vordergrund. Hierbei ist es Aufgabe der eingesetzten Feuerwehren den Brandschutz unter Atemschutz und die technische Hilfeleistung mit den in den Fahrzeugen befindlichen Einsatzgeräten sicherzustellen. Dabei wurde besonderer Wert auf die perfekte Abstimmung im Team und rasche und richtige Handhabung der Einsatzgeräte gelegt. Am Donnerstag erfolgte am Red Bull Ring eine vom Bereichsfeuerwehrverband einberufene Einweisung in die Örtlichkeiten und hier hatten alle Gelegenheit die echten Fluggeräte zu besichtigen. Von Spezialisten wurde dabei die richtige Annäherung an ein verunfalltes Fluggerät, die Öffnung der Kanzel sowie alle Sicherheitseinrichtungen und Hebeln erklärt. Im Anschluss erfolgte eine theoretische Einweisung von Abschnittsbrandinspektor Stürzl und hier wurden auch "Crash Crew Cards" präsentiert, von dem für jedes Fluggerät Informationen über technische Beschaffenheit, Treibstoffvolumen, Brandbekämpfung und Rettungspunkte für die Pilotenrettung zur Verfügung stehen.

Am Freitag konnten die beim Event eingesetzten Rescue-Crews, bestehend aus Sicherheitsstaffel, Ärzte, Sanitäter und Feuerwehrkräfte, zusammen an einem Cockpit die Rettung eines verunfallten Piloten üben und sich dabei gegenseitig abstimmen. Auch heuer waren wieder pro Tag drei solcher Crews auf neuralgischen Punkten am Red Bull Ring stationiert, um von dort für Einsätze bereit zu stehen.
Die mit dem Rüstlöschfahrzeug eingesetzte Kobenzer Feuerwehr war, so wie im Vorjahr, Supervisor Don Johnson zugeteilt und gemeinsam mit der Mannschaft der Sicherheitsstaffel, Rettung und dem Medical Car nahmen sie im Bereich Würth-Kurve ihren Aufstellungsplatz ein. Während des Trainings und beim Air Race selbst mussten alle Crewmitglieder in ihren abfahrbereiten Fahrzeugen sitzen und die Atemschutzgeräteträger im Rüstlöschfahrzeug hatten die Atemschutzgeräte am Rücken aufgeschnallt und die Atemschutzmaske griffbereit umgehängt. Stundenlang verbrachten so die, fünf pro Tag, eingesetzten Kobenzer Feuerwehrmänner im Fahrzeug und hielten sich für Einsätze bereit.

Wieder hatte sich der Job gelohnt - tolle Kameradschaft und ausgezeichnete Atmosphäre in der Crew konnte auch den verregneten Samstag nicht vermiesen, dafür wurde die am Sonntag eingesetzte Mannschaft bei hervorragendem Wetter mit akrobatischen Flügen der Piloten und einer tollen Stimmung auf den Tribünen belohnt. Auch heuer konnten die eingesetzten Rescue-Crews müde aber Gott sei Dank ohne Flugunfall und ohne Einsatz vom Veranstaltungsgelände abrücken.

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